LichtBlick in zwei Minuten
Die schnelle Entscheidung verbindet Tarifunterlagen, unabhängige Marktquellen und einen einheitlichen Vollkostenvergleich.
Tarif und Haushalt greifen ineinander
Ökostrom-orientierte Haushalte mit vorhandenem oder verbindlich geplantem Smart Meter.
Wenig verschiebbare Last
Wenn Verbrauch kaum zeitlich steuerbar ist oder ein fester Monatsbetrag wichtiger ist, sollte ein günstiger Festtarif immer als Kontrollangebot danebenstehen.
Offenen Punkt klären
Grundpreis und Zusatzkosten nicht aus älteren Übersichten übernehmen, sondern im aktuellen Angebot prüfen.
LichtBlick fair gegen einen Festtarif prüfen
Städtebeispiele und einzelne Börsenstunden entscheiden keinen Tarifvergleich. Stelle dem persönlichen LichtBlick-Angebot einen normalen Festtarif mit denselben Haushaltsdaten gegenüber.
Datierter Kostenindikator vom 02.06.2026. Er bewertet die Anbieterkosten, nicht App, Service oder deinen regionalen Endpreis.
LichtBlick-Angebot und Festtarif mit identischer PLZ, 3.500 kWh, Starttermin und Laufzeit gegenüberstellen. Ohne beide Angebote nennen wir keinen Sieger.
Der dynamische Tarif ist finanziell erst im Vorteil, wenn sein vollständiger Jahrespreis inklusive Messkosten unter dem vergleichbaren Festtarif liegt. Ein niedriger Börsenwert allein reicht nicht.
Kein Sparversprechen: Rechne nur mit Lastverschiebung, die dein Haushalt technisch und im Alltag wirklich umsetzen kann.
Die entscheidenden Konditionen
- Produkt
- ÖkoStrom Dynamicexakten Tarifnamen im Angebot abgleichen
- Preistakt
- Viertelstündliche Preise und Messung.Zeitauflösung der veröffentlichten Logik
- Endpreis
- persönlicherst mit PLZ, Verbrauch und Messstatus belastbar
- Quelle
- www.lichtblick.deTarifblatt und Vertragszusammenfassung sichern
ÖkoStrom Dynamic
Dynamischer Börsenpreis plus die im regionalen Angebot genannten Bestandteile.
- Vertrag
- Monatlich kündbar laut Produktseite.
- Voraussetzung
- Ein intelligentes Messsystem ist Voraussetzung.
Weitere Tarifvarianten: Im gepflegten Katalog nicht belegt; persönliches Angebot prüfen.
Drei Angaben schriftlich sichern
- Gesamtpreis: Welche festen, variablen, regionalen und Messkosten gelten an deiner PLZ?
- Abrechnungsstart: Ab wann werden echte zeitaufgelöste Messwerte verwendet?
- Vertrag: Welche Laufzeit, Kündigungsfrist und Übergangsabrechnung stehen in der Vertragszusammenfassung?
Primärquelle: ÖkoStrom Dynamic bei LichtBlick. Maßgeblich bleibt das persönliche Angebot.
LichtBlick ausführlich geprüft
Hier folgen die vollständigen Tarif-, Regional-, Technik- und Vertragsbelege. Teilkosten bleiben klar vom persönlichen Endpreis getrennt.
Tarif, Markt und Haushalt getrennt geprüft
Die drei Ebenen werden nicht zu einer künstlichen Gesamtnote vermischt: Anbieterunterlagen belegen den Tarif, die datierte unabhängige Quelle ordnet die Anbieterkosten ein und der Haushaltsvergleich prüft den vollständigen Endpreis.
Quelle: Finanztip, Dynamische Stromtarife im Vergleich. Der Preisscore bewertet Anbieterkosten, nicht App oder Service.
So ist das Urteil abgesichert
Tarif: Preislogik, Vertragsbedingungen, Messvoraussetzungen und Abrechnung aus den veröffentlichten Unterlagen.
Markt: unabhängige Vergleichswerte werden mit Datum und eigener Bedeutung ausgewiesen.
Für die Entscheidung zählt anschließend der vollständige persönliche Endpreis bei identischer PLZ, identischem Verbrauch und gleichem Starttermin.
LichtBlick SE: Hamburger Vollsortimenter, kein Dynamik-Startup
LichtBlick SE sitzt am Klostertor 1 in Hamburg und ist beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 126094 eingetragen (Impressum, abgerufen 08.08.2026). Im Impressum stehen zwei Tochtergesellschaften: LichtBlick eMobility in Rottendorf (AG Würzburg HRB 11191) und LichtBlick Energy as a Service in Köln (AG Köln HRB 99139).
Für die Einordnung wichtig: Der dynamische Tarif ist bei LichtBlick eine Produktlinie unter neun Privatkundentarifen — daneben stehen drei Festpreisschienen, zwei Wärmestromtarife und ein E-Auto-Tarif. Das prägt die Informationslage. Ein Anbieter, dessen ganzes Geschäftsmodell am dynamischen Tarif hängt, veröffentlicht seinen Aufschlag oft als Verkaufsargument. LichtBlick tut das nicht — veröffentlicht dafür aber die fertige regionale Viertelstundenkurve ohne Login, und die macht die Preisbildung von außen nachprüfbar.
Regulierte regionale Preisbestandteile
Das ist kein Tarif-Endpreis und kein Anbieter-Ranking. Verglichen werden ausschließlich Kostenbestandteile, die sich durch Netzgebiet und Wohnort ändern.
Beispielrechnung: 3.500 kWh in Hamburg gegen Mönchengladbach — nur der regionale Sockel
Beispiel, kein Angebot. Annahmen: Jahresverbrauch 3.500 kWh, Haushaltskunde in Niederspannung, Konzessionsabgabe zum jeweiligen Höchstsatz nach § 2 KAV, Netzentgelte aus den Preisblättern 2026 der beiden Netzbetreiber, Stand 08.08.2026. Verglichen werden die Postleitzahlen 20095 (Hamburg, Hamburger Energienetze) und 41061 (Mönchengladbach, NEW Netz).
Die folgende Tabelle zeigt ausschließlich die regionsabhängigen Bestandteile — also den Teil des Preises, der schon feststeht, bevor Börsenpreis und LichtBlick-Anteil dazukommen. Sie ist deshalb keine Jahresrechnung für den Tarif, sondern der Sockel, auf dem in diesen beiden Netzgebieten jeder Anbieter aufsetzt.
Einordnung: Die Werte enthalten regulierte Netz- und Abgabenbestandteile, aber weder Börsenenergie noch den vollständigen Anbieteranteil oder alle Messkosten. Sie sind kein Tarif-Endpreis.
Regulierte Teilkosten bei 3.500 kWh
Regulierte Teilkosten bei 3.500 kWh
| Bestandteil | Hamburg (Stadtgebiet) 20095 · Hamburger Energienetze GmbH (vormals Stromnetz Hamburg) |
Mönchengladbach und Umland (Niederrhein) 41061 · NEW Netz GmbH |
|---|---|---|
| Netzentgelt Arbeitspreis | 9,70 ct | 7,17 ct |
| Umlagen 2026 (KWKG, besondere Netznutzung, Offshore) | 2,946 ct | 2,946 ct |
| Stromsteuer (§ 3 StromStG) | 2,05 ct | 2,05 ct |
| Konzessionsabgabe (§ 2 KAV) | 2,39 ct | 1,99 ct |
| Summe Arbeitspreis | 17,086 ct | 14,156 ct |
| davon bei 3.500 kWh | 598,01 € | 495,46 € |
| Netzentgelt Grundpreis | 72,00 € | 76,65 € |
| Summe netto | 670,01 € | 572,11 € |
| Umsatzsteuer 19 % | 127,30 € | 108,70 € |
| Summe brutto pro Jahr | 797,31 € | 680,81 € |
| Unterschied im Jahr | 116,50 € allein durch Netzgebiet und Konzessionsabgabe | |
Was hier NICHT drinsteht: der Börsenpreis und der Anbieteranteil. Die Tabelle zeigt nur die Bestandteile, die von deinem Wohnort abhängen und auf die kein Stromanbieter Einfluss hat. Messstellenentgelt kommt zusätzlich hinzu. Vollständigen Rechenweg ansehen
Netzentgelte: Preisblatt 2026 Hamburger Energienetze GmbH (vormals Stromnetz Hamburg) · Preisblatt 2026 NEW Netz GmbH · Umlagen: netztransparenz.de · abgerufen 08.08.2026
Der Unterschied allein aus dem Netzgebiet beträgt bei 3.500 kWh 116,50 Euro brutto im Jahr: 797,31 Euro in Hamburg gegen 680,81 Euro in Mönchengladbach. Bezogen auf den günstigeren Wert sind das 17,1 Prozent mehr für den Hamburger Haushalt — bei identischem Tarif und identischem Verbrauch.
Die beiden Bausteine ziehen dabei gegeneinander: Beim Arbeitspreis liegen 122,03 Euro brutto zwischen den Gebieten (2,93 ct/kWh netto, 3,49 ct/kWh brutto — genau der Abstand, den die LichtBlick-Kurve zeigt). Der Netzgrundpreis holt davon 5,53 Euro brutto zugunsten Hamburgs zurück, weil er dort mit 72,00 Euro netto niedriger liegt als die 76,65 Euro netto im NEW-Netz-Gebiet. Der Umschlagpunkt liegt bei rund 159 kWh im Jahr: Ab diesem Verbrauch überwiegt der günstigere Mönchengladbacher Arbeitspreis den höheren Grundpreis. Für jeden realistischen Haushalt ist die Frage damit entschieden.
Obendrauf kommt der Teil, den die Tabelle bewusst nicht enthält: Börsenpreis und LichtBlick-Anteil. Aus dem Tagesmittel der Preiskurve zurückgerechnet sind das am 08.08.2026 rund 9,98 ct/kWh netto — in beiden Netzgebieten praktisch derselbe Wert, und in beiden ohne Aufteilung.
Alle Privatkundentarife im Überblick
| Tarif | Typ | Grundpreis | Arbeitspreis | Laufzeit | Smart Meter | Beleglage |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ÖkoStrom Dynamic | dynamisch | nicht öffentlich dokumentiert; erst im Tarifrechner nach Eingabe von PLZ und Jahresverbrauch. Enthält laut Anbieter-FAQ Netzgrundpreis, LichtBlick-Anteil und Messstellenbetrieb | viertelstündlicher Spotpreis laut Anbieter 1:1 weitergegeben, zzgl. Netzentgelt, Steuern, Abgaben, Umlagen und einer nicht bezifferten Vertriebskomponente. Öffentlich abrufbar als fertige regionale Bruttokurve je PLZ (eigener Abruf 08.08.2026, PLZ 20095: 19,83 bis 43,54 ct/kWh; PLZ 41061: 16,34 bis 40,05 ct/kWh) | unbefristet, monatlich kündbar (Anbieterangabe Produktseite) | Pflicht, muss bereits vorhanden sein; LichtBlick verweist für den Einbau an den örtlichen Messstellenbetreiber | Produktseite |
| ÖkoStrom Dynamic Pro | dynamisch | nicht öffentlich dokumentiert; zusätzlich fällt das LichtBlick SolarPaket an, dessen Preis ebenfalls nicht beziffert ist | viertelstündlich an den Spotmarkt gekoppelt; laut Anbieter-FAQ nur in Kombination mit dem SolarPaket als Teil des StromWallet erhältlich | nicht öffentlich dokumentiert | Pflicht; LichtBlick organisiert hier den Einbau und überbrückt die Wartezeit mit einem Übergangstarif (Konditionen nicht beziffert) | Produktseite |
| ÖkoStrom Vario | hybrid (Terminmarkt, monatlich variabel — kein dynamischer Tarif) | nicht öffentlich dokumentiert; bei vorhandenem iMSys wird das Messentgelt laut Anbieter-FAQ im Grundpreis weitergereicht | ändert sich monatlich; Beschaffung laut Anbieter-FAQ am Terminmarkt der Börse, nicht am Spotmarkt. Kein Betrag veröffentlicht | unbefristet, monatlich kündbar (Anbieterangabe) | nein; funktioniert mit klassischem oder digitalem Zähler, monatliche Zählerstandsmeldung empfohlen | FAQ des Anbieters |
| ÖkoStrom Relax | fest | nicht öffentlich dokumentiert | Festpreis; LichtBlick übernimmt laut eigener FAQ das Preisrisiko, fallende Börsenpreise werden nicht weitergegeben. Kein Betrag veröffentlicht | 24 Monate; Kündigungsfrist nicht öffentlich dokumentiert | nein | Produktseite |
| ÖkoStrom Komfort | fest | nicht öffentlich dokumentiert | Festpreis mit 12 Monaten Preisgarantie laut Produktseite; kein Betrag veröffentlicht | 12 Monate; Kündigungsfrist nicht öffentlich dokumentiert | nein | Produktseite |
| ÖkoStrom Easy | fest | nicht öffentlich dokumentiert | laut Produktseite dauerhaft niedriger Arbeitspreis ohne Bonusrechnung; kein Betrag veröffentlicht | 12 oder 24 Monate; Kündigungsfrist nicht öffentlich dokumentiert | nein | Produktseite |
| WärmeStrom Wärmepumpe | sondertarif | nicht öffentlich dokumentiert | nicht beziffert. Setzt laut Anbieter-FAQ einen eigenen Zähler und eine steuerbare Anlage nach § 14a EnWG voraus; LichtBlick weist auf mögliche Reduzierung von KWKG- und Offshore-Netzumlage auf 0,00 ct/kWh nach § 22 EnFG hin | nicht öffentlich dokumentiert | nicht als Bedingung genannt; separater Zähler ist Bedingung | FAQ des Anbieters |
| WärmeStrom Nachtspeicherheizung | sondertarif | nicht öffentlich dokumentiert | nicht beziffert; eigene Tarifschiene für Nachtspeicherheizungen mit Ein- oder Zweitarifzähler | nicht öffentlich dokumentiert | nicht genannt | Produktseite |
| ÖkoStrom E-Auto (Zuhause laden) | sondertarif | nicht öffentlich dokumentiert | nicht beziffert; Konditionen erst im Tarifrechner sichtbar | nicht öffentlich dokumentiert | nicht genannt | Produktseite |
Woher die Angaben stammen: Produktseite = die Anbieterseite zum Tarif, die sich jederzeit ändern kann; FAQ des Anbieters = ein Hilfe-Artikel des Anbieters.
Häufige Fragen, klar beantwortet
Warum kostet derselbe LichtBlick-Tarif in Hamburg 3,49 Cent mehr als in Mönchengladbach?
Weil zwei regionale Bausteine auseinanderliegen. Der Netzarbeitspreis beträgt in Hamburg 9,70 ct/kWh netto, im NEW-Netz-Gebiet Mönchengladbach 7,17 ct/kWh (Preisblätter 2026). Dazu kommt die Konzessionsabgabe: 2,39 ct/kWh Höchstsatz für Gemeinden über 500.000 Einwohner gegen 1,99 ct/kWh für die Klasse 100.000 bis 500.000 (§ 2 KAV). Zusammen sind das 2,93 ct/kWh netto, mit 19 Prozent Umsatzsteuer 3,49 ct/kWh brutto — exakt der Abstand, den die LichtBlick-Preiskurve am 08.08.2026 an jedem abgerufenen Punkt des Tages zeigte.
Wie viel macht das Netzgebiet im Jahr aus?
Im Beispiel mit 3.500 kWh und Stand 08.08.2026 sind es 116,50 Euro brutto: Die regionsabhängigen Bestandteile summieren sich in Hamburg (PLZ 20095) auf 797,31 Euro, in Mönchengladbach (PLZ 41061) auf 680,81 Euro — 17,1 Prozent mehr für den Hamburger Haushalt. Beim Arbeitspreis allein liegen 122,03 Euro brutto dazwischen; der Netzgrundpreis holt 5,53 Euro brutto zugunsten Hamburgs zurück. Wichtig: Das ist der Sockel vor Börsenpreis und Anbieteranteil, keine vollständige Jahresrechnung.
Was steckt in den 9,98 Cent, die nach Abzug aller Abgaben übrig bleiben?
Der Börsenpreis und der LichtBlick-Anteil zusammen. Der Wert ist aus dem Tagesmittel zurückgerechnet, nicht aus einer einzelnen Viertelstunde: Tagesmittel der Preiskurve (32,21 ct/kWh brutto in Hamburg, 28,72 ct/kWh in Mönchengladbach) geteilt durch 1,19, dann Netzentgelt, Umlagen (0,446 + 1,559 + 0,941 ct/kWh), Stromsteuer (2,05 ct/kWh) und Konzessionsabgabe abgezogen. Für den 08.08.2026 ergaben sich so rund 9,98 ct/kWh netto in Hamburg wie in Mönchengladbach. Wendest du dieselbe Rechnung auf einen einzelnen Kurvenpunkt an, kommt wegen des schwankenden Börsenpreises etwas ganz anderes heraus — in Hamburg −0,42 ct/kWh in der günstigsten und 19,50 ct/kWh in der teuersten Viertelstunde. Wie sich der Block auf Börse und Marge aufteilt, legt LichtBlick nicht offen; die FAQ nennt nur eine Vertriebskomponente, Vertriebskosten und einen Risikoaufschlag, alle drei ohne Betrag.
Kann ich den LichtBlick-Grundpreis nachlesen, ohne meine Daten einzugeben?
Nein. LichtBlick zeigt ihn erst im Tarifrechner nach Eingabe von Postleitzahl und Jahresverbrauch. Ein Preisblatt oder eine Vertragszusammenfassung als PDF war am 08.08.2026 auf lichtblick.de nicht öffentlich auffindbar. Laut FAQ enthält der Grundpreis drei Bestandteile: den Netzgrundpreis, den LichtBlick-Anteil und das Entgelt für den Messstellenbetrieb. Nachprüfbar ist davon nur der Netzgrundpreis über das Preisblatt des Netzbetreibers — 72,00 Euro netto im Jahr in Hamburg, 76,65 Euro netto in Mönchengladbach.
Ist ÖkoStrom Vario ein dynamischer Tarif?
Nein, auch wenn sich der Preis ändert. LichtBlick kauft für Vario nach eigener Angabe am Terminmarkt der Börse ein, nicht am Spotmarkt, und der Arbeitspreis ändert sich einmal im Monat. Verbrauch in eine günstige Viertelstunde zu verschieben, wirkt sich hier nicht aus. Vario braucht dafür kein intelligentes Messsystem und wird von LichtBlick selbst als Einstieg für alle vorgeschlagen, deren Zähler noch nicht getauscht ist.
Baut LichtBlick mir für ÖkoStrom Dynamic ein intelligentes Messsystem ein?
Beim Tarif ÖkoStrom Dynamic nicht. LichtBlick verweist in der eigenen FAQ an den zuständigen örtlichen Messstellenbetreiber und empfiehlt, diesen selbst zu kontaktieren und nach einer Beschleunigung des Einbaus zu fragen. Nur im Paket ÖkoStrom Dynamic Pro mit dem StromWallet organisiert LichtBlick den Einbau und überbrückt die Wartezeit mit einem Übergangstarif — das setzt allerdings den Kauf des LichtBlick SolarPakets voraus. LichtBlick hat 2021 gemeldet, selbst Messstellendienstleister geworden zu sein, ausdrücklich zunächst für Gewerbekunden.
Bekomme ich in Mönchengladbach nachts eine niedrigere Konzessionsabgabe?
Nur unter einer Bedingung, die ein Smart Meter nicht erfüllt. Das NEW-Netz-Preisblatt 2026 definiert täglich 0:00 bis 6:00 Uhr als Schwachlastzeit mit der niedrigeren Konzessionsabgabe nach § 2 Abs. 2 Ziffer 1a KAV. Sie gilt aber nur für Energie, die ausschließlich in diesem Zeitraum über einen Zweitarifzähler gemessen wird, und der Händler muss die Weitergabe an den Endkunden nachweisen. Wer über ein intelligentes Messsystem nachts lädt, fällt nicht darunter.
Quelle und nächster Schritt
Geprüfte Primärquelle: offizielle Produktseite zu ÖkoStrom Dynamic auf www.lichtblick.de. Anbieterangaben können sich ändern; maßgeblich sind das persönliche Angebot und die beim Abschluss bereitgestellten Vertragsunterlagen.