Der Live-Strompreis zeigt standardmäßig eine Endkunden-Schätzung für die Preiszone DE-LU. Per Umschalter kannst du auf den reinen Day-Ahead-Börsenpreis wechseln. Die Daten werden serverseitig regelmäßig über die Energy-Charts-API abgerufen, lokal gecacht und als Fallback weiter angezeigt, falls die API kurzfristig nicht erreichbar ist.
Was der Live-Strompreis zeigt
Die Ansicht „Endkunden-Schätzung“ addiert auf den Börsenpreis pauschal 25 ct/kWh für Netzentgelte, Steuern, Umlagen und Anbieteraufschlag. Die Ansicht „Börsenpreis“ zeigt den reinen Börsenpreis in EUR/MWh, umgerechnet in ct/kWh. Beides ist kein verbindlicher Tarifpreis, weil Grundpreis, PLZ, Netzgebiet und Anbieterbedingungen fehlen.
Wie du die Kurve nutzt
- Plane flexible Verbraucher in günstige Fenster.
- Nutze teure Zeitfenster nicht für große Lasten, wenn es vermeidbar ist.
- Vergleiche nicht nur den Börsenpreis, sondern immer den Komplettpreis deines Tarifs.
- Beachte: Negative Börsenpreise bedeuten nicht automatisch kostenlosen Haushaltsstrom.
Den Börsenstrompreis richtig lesen
Die Live-Kurve zeigt den kurzfristigen Großhandelspreis, nicht den vollständigen Arbeitspreis auf der Haushaltsrechnung. Negative oder sehr niedrige Börsenpreise bedeuten daher nicht automatisch kostenlosen Strom. Der Tarif kann zusätzliche Aufschläge enthalten; außerdem bleiben Netzentgelte, Steuern, Umlagen und Messkosten relevant.
Der Live-Börsenpreis ist nur ein Baustein. Erst Netzentgelte, Steuern, Umlagen, Vertriebskosten und der Verbrauch im Haushalt ergeben den tatsächlich bezahlten Preis.
Wofür die Kurve nützlich ist
Bei einem dynamischen Tarif hilft sie, flexible Verbräuche zu planen. Relevant ist dabei der konkrete Abrechnungszeitraum des Anbieters und nicht nur ein einzelner auffälliger Ausschlag. Wer Angebote vergleicht, sollte die Börsenkurve immer zusammen mit Preisformel, Grundpreis und persönlichem Lastprofil betrachten.